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edition-schnell.de
Digitale
Edition des Simplicissimus
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
Als Gemeinschaftsprojekt
mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und dem Institut für
Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen
wird eine frei zugängliche, digitale Edition des Simplicissimus,
der bis heute prominentesten politisch-satirischen Wochenschrift
der deutschen Geschichte erstellt.
Die Zeitschrift
Simplicissimus steht für die radikaldemokratische
Auseinandersetzung mit der Innen- und Außenpolitik des Kaiserreichs
und der Weimarer Republik ebenso wie für pointierte Mentalitätskritik
am deutschen Michel. Für literarische, historische
und soziologische Fragestellungen im Kontext der beiden Weltkriege
bietet die Zeitschrift ein unersetzliches Quellenmaterial. International
hat sie als zeitgeschichtliches Zeugnis Gewicht wie kaum ein anderes
deutsches Periodikum.
Ziel des Projektes
ist die Bereitstellung und inhaltliche Erschließung des
historisch bedeutsamsten Teilbestandes der Zeitschrift Simplicissimus
- also die Jahrgänge 1 bis 49 (1896 bis 1945) - unter Wahrung
des authentischen Layouts. Methodisch wird eine Digitalisierung
der historischen Vorlagen vorgenommen, eine formale Aufnahme von
Beitragstiteln und Beiträgern sowie eine Verschlagwortung
der Zeichnungen und Textinhalte als Metadaten. So wird eine Namens-
und Schlagwortliste mit erläuterndem Glossar entstehen, anhand
derer sich die bearbeitete Jahrgänge gezielt durchsuchen
lassen.
Ergebnis der
laufenden Arbeit soll also ein umfassendes Datenbanksystem mit
Recherche-Instrumentarium sein, das die Zeitschrift im Internet
für weitere Erforschung kostenfrei zugänglich macht
und eine Lektüre am Bildschirm erlaubt. Die Lesefassung
der Zeitschrift, d.h. eine elektronisch faksimilierte Version
aller Hefte im PDF-Format, ist als Vorab-Ergebnis
hier zu finden.
http://www.klassik-stiftung.de
Orchester
Beethoven:
Klavierkonzerte
Nr. 1 op. 15 u. 3 op. 37
Pletnev; Russisches Nationalorchester, Ltg.: Gansch - DG/Universal
"Man
hat es geahnt: Wenn Mikhail Pletnev und Beethoven aufeinandertreffen,
wird nichts so sein, wie man es gewohnt ist. Eigenwillige Akzente
und Rubati, dramaturgisch umgeleitete Spannungen und damit radikale
Abnabelungsprozesse von liebgewonnenen Klischees Pletnev
ist beim Auftakt der Einspielung sämtlicher Klavierkonzerte
Beethovens genau dieser unvermeintliche Eigenbrödler und
'Exot', auf den man mit Gewinn jede Wette hätte abschließen
können."
Die
ganze Kritik
Tschaikowsky, Schostakowitsch:
Klavierkonzert
Nr. 1 op. 23, Klavierkonzert Nr. 1 op. 35
Matsuev, St. Petersburg Philharmonic Orchestra; Ltg.: Temirkanov
- RCA/Sony BMG
"28:17
Minuten ist der Referenzwert für Tschaikowskys Klavierkonzert
Nr. 1 und wurde selbstverständlich von Vladimir Horowitz
und Arturo Toscanini vorgegeben. Als Knebelzeitvertrag haben aber
nachfolgende Generationen diese Jahrhundertaufnahme nicht empfunden.
Selbst die sich bedingungslos ins Geschehen werfende Martha Argerich
benötigte 1980 vier Minuten mehr. Nun kommt also der 32-jährige
Denis Matsuev."
Die
ganze Kritik
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